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Die Klosterburg Kastl

Auf einem Felsrücken, hoch über dem Tal der Lauterach, liegt die Klosterburg Kastl, die bis 1556 Benediktinerarbeit war. Nach der Überlieferung geht die Burganlage in die Zeit Otto II. (973-983) zurück. Die Besitzer der Burg sollen sich 1098 darauf geeinigt haben, die Burg in ein Kloster umzuwandeln. 1103 bestätigte Papst Paschalis II. die Gründung. Der Kirchenbau ist wohl sofort mit Eintreffen der Mönche begonnen worden. 1129 wurden der Chor und die Egidiuskapelle geweiht. 1195 wurden die Bauarbeiten für die Klosterkirche abgeschlossen.
Umbauten, Erweiterungen, Brände und andere Einflüsse gaben der Klosterkirche im Laufe der Jahrhunderte ihr heutiges Gesicht.

Als Besonderheit der Klosterkirche zählt das vierjochige Tonnengewölbe des Mittelschiffs, eines der größten Tonnengewölbe rechts des Rheins.

An den Hochwänden des Mittelschiffs befindet sich der Wappenfries aller Gönner des Klosters. Die Vorkirche birgt neben dem Sarkophag des „braven“ Feldherrn Schweppermann die Mumie des „Kastler Kindls“, eine Tochter König Ludwig des Bayern, die 1319 im Alter von drei Jahren verstarb.

Weitere Informationen:

Klosterburg Kastl
Klosterburg 4
92280 Kastl
Tel.: 09625/92040
www.kastl.de/pfarrgemeinde
Burgturmbesteigung nach Vereinbarung möglich

 

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