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Historische Wege im Bayerischen Jura
Montangeschichte und mehr Um der langen und reichen Geschichte des Bayerischen Juras nachzuspüren, empfehlen sich unsere historischen Straßen und die zahlreichen Museen. Während der Entstehung des Juramassivs reicherten sich zur Dogger- und Kreidezeit in Klüften und Senken Braunerze an. Schon die Kelten wussten um diesen Schatz der Erde. Im Mittelalter entdeckte man reiche Eisenerz-Vorkommen im Raum um Amberg und Sulzbach.
Da mit reichlich Holz aus den Wäldern und der Nutzung der Wasserkraft der Flüsse auch genügend Energie zur Verhüttung und Weiterverarbeitung zur Verfügung stand, entwickelte sich in dieser nördlichen Region ab dem 14. Jahrhundert bald eine bedeutsame und erfolgreiche Eisenindustrie.
Die "Bayerische Eisenstraße" führt von Auerbach und den Stätten der Erzgewinnung im Norden, entlang der Flüsse Vils und Naab, auf denen die Waren transportiert wurden, bis nach Regensburg, dem Hauptumschlagplatz. Markantestes Zeugnis am Wegesrand: Schloss Theuern, ein Hammerherrenschloss. In den Hammerwerken an den Flussläufen wurden einst die Erze sowohl verhüttet als auch weiterverarbeitet.
Dass sich damit gutes Geld verdienen ließ, zeigt der stattliche Bau von Theuern. Heute ist hier das Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern beheimatet, das "wissenschaftliche Herz" der Bayerischen Eisenstraße. Der berühmte Luxemburger-Kaiser Karl IV. war übrigens ein früher Förderer dieser Montanregion. Die von ihm gegründete "Goldene Straße" berührt auch die Region um Sulzbach- Rosenberg.
Bei Berching, dem Kleinod einer mittelalterlichen Stadt, quert die von Nürnberg herkommende "Straße der Kaiser und Könige" den Bayerischen Jura, folgt der Burgenwelt des Altmühltales und richtet sich dann zur großen Reichsstadt Regensburg. Die "Limes-Straße“ und die "Via Danubia“ führen zu Zeugnissen der Römerherrschaft.
Entdecken Sie weitere geschichtliche Spuren:
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Eine Karte der Ferienstraßen (PDF, 1,4 MB) zeigt Ihnen deren genauen Verlauf durch den malerischen Bayerischen Jura. |
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