Eine charakteristische Landschaft, die so gut wie überall vom Kalkgestein des Untergrundes bestimmt wird, kennzeichnet den Bayerischen Jura. Eine sanft gewellte Hügellandschaft, die häufig an Gegenden im Mittelmeerraum erinnert.
Tatsächlich spricht man von so manchem Winkel auch als "Toskana der Oberpfalz" – nicht zu unrecht, denn Parallelen zum Süden lassen sich durchaus ziehen: Weiße Felslandschaften, die sich schroff aus der Landschaft erheben und unbewaldete Wiesen und Hänge, auf denen uns an heißen Tagen die aromatischen Düfte von Kräutern umfangen, verbreiten mediterranes Flair.
Auch das Fehlen größerer Flussläufe und Seen über weite Teile des Gebietes vermitteln den Eindruck einer Landschaft, die man eher südlich der Alpen erwarten würde. Doch der Eindruck täuscht. Gerade das Wasser hat die Landschaft im Bayerischen Jura geprägt – und tut dies noch heute.