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Die Vogelwelt


Unsere gefiederten Freunde sind aufgrund des Strukturreichtums unserer Landschaft mit einer hohen Artenzahl vertreten. In den Wäldern brüten neben vielen kleinen Singvogelarten allein sechs verschiedene Spechte, von denen der Schwarzspecht der Beeindruckendste ist. Mäusebussard und Turmfalke zählen zu den häufigsten Raubvögeln, aber auch der Wanderfalke brütet dank jahrelanger Schutzbemühungen wieder bei uns. Unbeschreiblich ist sein Jagdflug, bei dem er Geschwindigkeiten von bis zu 180 km pro Stunde erreicht. Seinen Lebensraum teilt sich der Wanderfalke mit dem König der Nacht, dem Uhu.

An den Flüssen und Bächen lauert der Graureiher auf Beute, aber auch Kormorane, Gänsesäger und verschiedene Entenarten sind zu beobachten. Unser "fliegender Smaragd", der Eisvogel, fällt trotz seines auffälligen Gefieders häufig erst durch seinen scharfen Pfiff auf, wenn er flach über die Wasseroberfläche fliegt. Ebenso faszinierend ist die Wasseramsel, die ihre Nahrung unter Wasser sucht. Sie ist auf saubere, naturnahe Bachläufe angewiesen. Im Bereich der Trockenrasen, v.a. wenn sie mit Gebüschgruppen und Hecken abwechseln, lebt der Wendehals, der sich überwiegend von Ameisen ernährt. Auch der Neuntöter, der seine Beute auf dornigen Zweigen zwischenlagert, findet hier sein Auskommen.

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