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Reptilien und Amphibien


Die sonnenbeschienenen Jura-Hänge und Waldränder sind der Lebensraum verschiedener Reptilienarten. Weit verbreitet ist die Zauneidechse, deren Männchen zur Paarungszeit im Mai mit ihrer leuchtend grünen Färbung auffallen. Waldeidechse und Blindschleiche sind weniger spektakulär und besiedeln auch andere Biotope.

Von den Schlangen erwarten uns immerhin drei Arten: Die völlig harmlose Glattnatter, unsere zwar häufigste, aber aufgrund ihrer versteckten Lebensweise meist übersehene Art. Sie wird gelegentlich mit der Kreuzotter verwechselt, die ebenfalls vorkommt, allerdings sehr selten geworden ist. Die Ringelnatter ist ein Bewohner der Feuchtbiotope und leicht an ihren gelb-orangen Mondflecken am Hals zu erkennen.

Der Feuersalamander als auffälliger Vertreter der Amphibien ist in schattigen Wäldern und Tälern zu finden. Verschiedene Molcharten laichen im Frühjahr in Tümpeln und Seen ab. See- und Wasserfrosch sonnen sich an den Gewässerufern, dagegen sind Gras- und Springfrosch nur nachts oder bei sehr feuchter Witterung zu beobachten. Dies gilt auch für Erd-, Kreuz- und Wechselkröte. Der Laubfrosch, so bekannt er ist, ist auch bei uns selten geworden.

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