
Schlaufenweg 13
Römer-Schlaufe
Facettenreiche Rundwanderung zwischen römischer Geschichte, Wellnessfreuden und bayerischer Gemütlichkeit
Die Römer-Schlaufe beginnt in Eining am Biergarten, der direkt an der Donau liegt. Von hier aus besteht die Möglichkeit, mit der Seilfähredie Donau zu überqueren. Das ist vor allem für diejenigen wichtig, die aus Richtung Weltenburg über die Donau-Schlaufe zu diesem gewissermaßen kulinarischen Knotenpunkt gelangen wollen. Vom Biergarten aus führt die Römer-Schlaufe zunächst entlang der Abens, die hier in die Donau mündet.
Über einen kurzen, steilen Aufstieg gelangt man hinauf in die Ortschaft mit ihrer weithin sichtbaren Kirche. Das eigentliche kulturelle Highlight Einings ist das Römerkastell Abusina. Es ist seit 2005 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes Obergermanisch-Raetischer Limes. Es ist die einzige in Bayern vollständig freigelegte und konservierte römische Wehranlage mit erhaltenem Mauerbestand. Vom Römerkastell, das in römischer Zeit den östlichen Riegel des Limes markierte, führt die Römer-Schlaufe weiter in Richtung Sittling. Entlang der Hangkante eröffnen sich herrliche Ausblicke auf Abens und Donau.
Der Weg führt entlang des Hochwasserdammes in den Kurort Bad Gögging. Im alten Ortskern empfiehlt sich ein Abstecher zur romanischen Andreaskirche mit dem Römischen Museum für Kur- und Badewesen. Letzteres gehört seit Juli 2021 zum UNESCO-Weltkulturerbe „Westlicher Teil des Donaulimes”.
Zahlreiche Gaststätten laden zu einer Einkehr ein. Wellnessfreunden sei ein Besuch der Limes-Thermewärmstens empfohlen. Vorbei an den für die Hallertau typischen Hopfengärten verlässt man Bad Gögging in Richtung Sandharlanden.
Auf dem Weg zum Sandberg liegt mit der Sandharlandener Heide ein echtes Kleinod, das mit seinen eiszeitlichen Flugsanden und einer reichhaltigen Pflanzenwelt beeindruckt. Auf der Westseite des Sandbergs führt der Weg an weitläufigen Trockenhängen entlang und bietet einen Blick ins Donautal, während der Duft von Thymian und Kiefernharz in der Nase liegt. Mit sanftem Gefälle geht es schließlich wieder hinunter zur Donau. Nach einem Kilometer flussaufwärts erreicht man schließlich wieder den Ausgangspunkt.




